Wir sind eine Boom-Region, heißt es – die Stadt baut fleißig an sich selbst und der Zuzug neuer Bürger reißt nicht ab. In einem Punkt aber hinkt die Entwicklung dem tatsächlichen Bedarf doch gewaltig hinterher: Die Geschwindigkeit der Internetversorgung in Falkensee und Umgebung ist eine Katastrophe. Immerhin, die Stadtverwaltung erwacht jetzt aus ihrem multimedialen Tiefschlaf und will zumindest mal den Bedarf feststellen. Mitmachen ist angesagt, damit sich vielleicht endlich etwas tut.
Ist man hinter der Berliner Stadtgrenze in Spandau beheimatet, kann man auch schnelles Internet bekommen – dort herrscht Vollversorgung mit VDSL, dessen Verbeitungsgebiet man hier straßengenau einsehen kann. In Falkensee muss man dazu schon unmittelbar in Bahnhofsnähe wohnen. Der Rest der Stadt bietet, wenn man Glück hat, maximal DSL 2000. Das ist zumindest die Geschwindigkeit, die man bezahlt. In der Realität wird allerdings bestenfalls DSL 1000 erreicht. Für Unternehmen wie die Telekom ist der Ausbau nicht rentabel – zuwenige Kunden auf zuviel Fläche.
Wobei Falkensee mit dieser Versorgung noch einigermaßen ordentlich dasteht – Gemeinden wie Schönwalde haben wesentlich gößere Probleme: Dort ist mangels Empfang teilweise noch nicht einmal das Ausweichen auf die Mobilfunkvariante UMTS möglich. Dennoch, auch in Falkensee ist Besserung dringend vonnöten. Und tatsächlich wird nun von der Stadt auch bei den Bürgern nach dem Bedarf gefragt. Natürlich nicht in offensiver Art und Weise – das würde wahrscheinlich zuviel Arbeit machen.
Nein, die Befragung findet eher verschämt statt, über eine Meldung auf der städtischen Homepage und eine Veröffentlichung im Amtsblatt. Wer also seinen Bedarf anmelden möchte, der kann ein Formular ausfüllen, das es hier zum Download gibt. Gleichzeitig sollte man sich im Breitbandatlas Brandenburg eintragen, wo die Landesregierung versucht, den Bedarf in der Mark zu ermitteln. Die Meldungen fließen angeblich in Fördermittel-Entscheidungen ein.
Schaden kann es wohl nichts, seinen Bedarf anzumelden – immerhin ist der Behörden-Diesel ja schon mal angesprungen. In Oberkrämer, Elstal und Priort hat sich längst etwas bewegt, jetzt zuckt auch der Falkenseer Amtsschimmel – und wenn wir unseren Bedarf nicht anmelden, wird er ganz schnell wieder einschlafen.






Hallo, Falkenseer,
die Schlafmützigkeit, mit der das Thema Breitbandversorgung in Brandenburg und/bzw. in Falkensee behandelt wurde, zeugt wieder einmal mehr von in der Tendenzt wirtschaftsunfreundlichern (nunmehr zu allem Übel auch noch rot-roter) Poltik. Hier hat man einfach noch nicht begriffen, dass schnelles Intertnet nicht zum Filmegucken und Spielen am PC da sein sollte, sondern sehr wohl eine entscheidende Frage bzgl. der Wahl von Firmenstandorten und Erwirtschaftung von Leistungen, vor allem im Bereich moderner Dienstleistungs- und Wissenswirtschaft, darstellt. Auch für den Bereich “Bildung” wäre die Forcierung MODERNER Infrastrukturen wichtig. Für die meisten Bürgermeister in Brandenburg (auch für den Falkenseer)bedeutet das Wort “Infrastruktur” meist nur den Ausbau und Bau mittlerweile unzähliger, z.T. überdimensionierte, aufwändigster Sportstätten. Denen fallen dazu auch in diesen modernen Zeiten nur Idden ein, die ins vorige Jahrhundert gehören. SO wird Brandenburg nie aus wirtschaftlichen Sorgen herausfinden. (In anderen Bundesländern ist man da viel viel weiter!!!).
Hallo zusammen,
na endlich regen sich auch mal andere darüber auf.
Mir wird schon seit 6 Jahren VDSL versprochen.
Aber immer wieder hält die Telekom mich hin
und versucht, oft mit Erfolg, mich mit einem neuen Tarif
und schnellerem Internet zu bequatschen.
Mitlerweile habe auch ich die Nase voll und
werden meinen Telekomvertrag kündigen.
Ich wechsle demnächst zu Kabel Deutschland.
Tschüß Telekom, nie wieder
Arthur
[...] Fragebogen zu DSL-Anschlüssen | Falkenblog – Falkensee und der … [...]
Hallo, Gottfried, so ähnlich geht´s mir auch – habe DSL 2000 (bei mir war noch nie mehr im Angebot) – die Verbindung wird mit nominell 1700 aufgebaut. Tatsächliche Werte: etwa 700-800 kbit/s im Download, was ca. die Hälfte des Verkauften ist – 180-190 kbit/s im Upload, was in Ordnung ist.
Gerade am Wochenende brechen dann die Raten noch weiter ein, wenn noch ein paar Nachbarn gleichzeitig unterwegs sind.
Hallo, meine Probleme fingen mit versprochenem 6000 DSL an. Ich bekam nur max. 1800. Dann brach die Geschwindigkeit total zusammen. Habe nach vielem Bemühen auf 2000 DSL umschreiben lassen, dafür bekomme ich jetzt nur noch 1000 DSL, bezahle aber für 2000 DSL! Dann wieder mal ein totaler Ausfall für über 12 Stunden. Angeblich soll es an der Telekom liegen.- Analog wäre es so, gehe in einen Laden, bezahle den ausgeschilderten Preis und bekomme nur die Hälfte!!